SG Oesterweg - SC Hicret 4:1 (2:1)
SG macht Patzer vom letzten Spiel wett !!!
Nach der Niederlage unter der Woche gegen Sennestadt stand die SG am Ostermontag unter Zugzwang. Gegen den direkten Konkurrenten Hicret musste unbedingt ein Sieg her, wenn man weiter im Rennen um Platz zwei bleiben wollte. Und man merkte ab der 1. Minute, welch große Anspannung auf allen Beteiligten lastete. Die Emotionen kochten oft über und auf und neben dem Platz wurden sich hitzige Wortgefechte geliefert. Das machte die Sache für den Schiedsrichter nicht einfacher. Und das Spiel hielt auch, was es versprach, zumindest, was die Spannung anging. Den ersten Torschuss hatten die Gäste. Einen 20m Freistoß nutzten die Gäste zur frühen Führung. Der Ball kam halbhoch auf die Torwartecke, doch Manuel Bertling spekulierte auf einen Heber über die Mauer und kam so nicht mehr an den Ball heran (11.). Dann hatte die SG wenig später sehr viel Glück. Nach einem fairen Tackling des SC-Verteidigers gegen Alex Kremer gab der Schiri Elfmeter für die Hausherren. Das war damit der Anfang von allen Protesten. Die Gäste versuchten den Schiri nun bei jeder Aktion zu beeinflussen. Doch dieser blieb zum Glück relativ ruhig. Den fälligen Elfer versenkte Christian Kröger sicher zum Ausgleich (13.). Ein wichtiger Treffer, der den Oesterwegern wieder Sicherheit geben sollte. Im weiteren Verlauf wurde das Spiel immer ruppiger und wüster. Auf dem Platz wurde nicht mit Grätschen gespart. Außerhalb des Platzes lieferten sich beide Bänke heiße Wortgefechte. Einen der wenigen spielerischen Höhepunkte setzte Nico Flottmann mit einem schönen Solo. Im Abschluss wollte er es zu genau machen und traf nur die Unterkante der Latte, von der der Ball wieder ins Feld zurücksprang (30.). Ansonsten passierte bis kurz vor dem Pausenpfiff nicht mehr viel. Dann jedoch jubelten die Oesterweger erneut. Nach einer Ecke klatschte der gegnerische Keeper den Ball direkt auf den Kopf von Denny Yildiz, der den Ball aus kurzer Distanz zur Führung einköpfte (44.). Im zweiten Durchgang wurde das Spiel von der Hitzigkeit noch effektiver. Nun allerdings hatte Oesterweg deutlich mehr vom Spiel. Und jeder kämpfte für den anderen. Dann kam die 62. Spielminute, in denen sich die Ereignisse vollends überschlagen sollten. Der eingewechselte Keyvan Sharafi erkämpfte sich den Ball und stürmte alleine aufs gegnerische Tor zu. Er umspielte den Keeper und netzte völlig abgeklärt ein (62.). Was danach kam, war jedoch noch viel schöner und nicht weniger wichtig für die SG. Der Torschütze, von dem alle erwartet haben, dass er nach der Saison wechseln wird, zog einen Zettel aus dem Stutzen mit den Worten ,,Ich Bleibe" und überraschte das gesamte Team mit dieser Nachricht. Währenddessen reklamierten die Gäste Foulspiel, was darin gipfelte, dass ein Akteur das Feld mit der Ampelkarte verlassen musste. Nur unwesentlich später bekam Dervis Yildiz den Ball an der Mittellinie. Er sah, dass der Keeper zu weit aus seinem Tor stand und zog ab. Und wie es zu diesem super Tag passte, saß auch dieser Sonntagsschuss und ließ die SG-Akteure erneut jubeln (65.). Die Gäste ließen dem Frust nun freien Lauf und traten nochmal ordentlich dazwischen. Sie präsentierten sich als schlechter Verlierer. Zum Glück blieben alle unsere Spieler unverletzt.
Fazit: Ein verdienter Sieg in einem überaus hitzigem Spiel. Es macht einfach richtig Spaß in dieser Mannschaft zu spielen und der Mannschaft zuzusehen. Hat man das Spiel gesehen, hat man gemerkt welch ein Zusammenhalt zwischen den Jungs herrscht. Es fightet einer für den anderen und selbst Spieler, die höherklassig spielen könnten, halten der SG die Treue. Wenn wir diese Leistung bis zum Schluss beibehalten können, wird es eine richtig fette Party am Saisonende geben. Aber bis dahin ist noch viel Arbeit angesagt.
Aufstellung: Bertling-D.Kremer-Adank-Hermann-Kröger-Brandenburg(75.Möhlmann)-A.Kremer-Grüneberg-Flottmann-Yildiz(66.Suchomel)-Gottesmann(46.Sharafi)
Tore: 0:1 (11.), 1:1 Kröger (13. FE), 2:1 Yildiz (44.), 3:1 Sharafi (62.), 4:1 Yildiz (65.)
bes. Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Hicret wegen Meckerns (63.)
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